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"In Sturmesnacht, in dunkler Nacht, ist eine Rose erblühet"

Lena Sutor-Wernich (Gesang)
Naomi Schmidt (Klavier)

Konzert: Samstag, 16. März 2013 - Beginn 20.00 Uhr

Ein musikalischer Abend mit Werken aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Kompositionen von im Dritten Reich verfemten und verfolgten Komponisten

Eine herzliche Einladung auf eine Entdeckungsreise zu den Schätzen einer fast vergessenen Musikkultur – mit heiteren, ernsten, exotischen, romantischen und dramatischen Werken von Arnold Schönberg, Hanns Eisler, Theodor W. Adorno, Paul Ben Haim, Pavel Haas, Hans Gál und anderen, bereichert durch biografische Schilderungen der Komponisten.

Diese und andere Musikschaffende wurden mit der Begründung einer „krankhaften Entartung“ ihrer Werke im Vorfeld und während des dritten Reiches diffamiert, bekämpft und ins Exil oder in den Tod getrieben.

sturmesnacht

Was haben Künstler in dieser Zeit der großen Umwälzungen erlebt und empfunden, wie sind ihre Lebenswege verlaufen und was drückt sich in ihrer Musik aus?

Lena Sutor-Wernich

Lena Sutor-Wernich wurde 1984 in Heidelberg geboren. Von 2007 bis 2011 studierte sie Gesang bei Prof. Angela Nick an der Hochschule für Musik Freiburg und schloss ihr Bachelorstudium im Jahr 2011 in den Schwerpunkten Konzert, Oper und Gesangspädagogik ab. Während des Studiums sammelte Lena Sutor-Wernich zahlreiche Erfahrungen in den Bereichen Lied, Oratorium, Oper, experimentelles Musiktheater und weiteren gesanglichen Feldern (u. a. in Mozarts »Zauberflöte«, bei »Schumann in Endenich«, einer Gemeinschaftsproduktion der HfM Freiburg und des Theaters Freiburg, oder in der Oper »Il trionfo dell’ onore« von Alessandro Scarlatti). Lena Sutor-Wernich besuchte Meisterkurse bei René Jacobs, Helmut Deutsch, Anne Rosing Schow, Elisabeth Glauser, Kurt Widmer und Angelika Luz. Sie ist Stipendiatin der Richard Wagner Stiftung. Seit 2011 studiert sie Gesang auf privater Basis bei Kurt Widmer und Elisabeth Glauser, arbeitet als Konzertsängerin und Gesangspädagogin und beschäftigt sich mit Eurythmie, einer Bewegungskunst zum Ausdruck von Musik und Sprache durch den Körper.In der Spielzeit 2012/13 wirkt sie als Elevin im Staatsopernchor Stuttgart mit.

Naomi Schmidt

Die deutsch-japanische Pianistin Naomi Schmidt wurde in Stuttgart geboren. Ihren Unterricht in Klavier und Violine erhielt sie zunächst in der Begabtenklasse der Stuttgarter Musikschule. Schon früh gewann sie mit beiden Instrumenten zahlreiche Preise bei nationalen Wettbewerben. Sie studierte in Freiburg, Hannover und Kyoto (Japan) Klavier bei Gilead Mishory, Gerrit Zitterbart (Abegg-Trio) und Ikuyo Kamiya. Im Fach Lied erhielt sie wichtige Impulse von Wolfram Rieger, Axel Bauni, Helmut Deutsch und Charles Spencer. Seit Herbst 2010 studiert sie Lied bei Jan Philip Schulze und Opernkorrepetition bei Paul Weigold und Martin Brauß in Hannover. Als Liedpianistin gab sie bisher Konzerte in Japan, Spanien, Frankreich und Deutschland, auch mit Themenabenden wie z.B. 'Eisler - Berlin und Hollywood',Tierlieder für ein Kinderkonzert 'Wat tommt denn da das Dromedar', 'Song Cosmos Cage', 'Ich wandelte unter den Bäumen'. Einige davon wurden bereits im Deutschlandradio Kultur und Radio Catalunya übertragen. Als Bühnenmusikerin wirkte sie bei zahlreichen Theaterproduktionen mit. Die letzte, zusammen mit der Schauspielgruppe 'Die Methusalems' am Theater Freiburg, wurde im SWR dokumentiert. In der Spielzeit 2011/2012 spielte sie in 'Der Silbersee' von Kurt Weill am Staatstheater Hannover mit, mit dem sie auch einen Gastspiel in Baden(Schweiz) hatte. Naomi Schmidt ist u.a. Sonderpreisträgerin der Stiftung Musikleben, Stipendiatin der Landesstiftung Baden-Württemberg, des DAAD, des Italienischen Kulturinstituts, der Yehudi Menuhin Stiftung „Live music now“ und der Richard-Wagner-Stiftung. Seit der Spielzeit 2012/2013 ist Naomi Schmidt Pianistin des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München.

Ort:
Hörsaal des Instituts für Medizinische Psychologie der Universitätsklinik Heidelberg

Beginn:
20.00 Uhr

Eintritt:
Auf Spendenbasis


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